Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (Bonn 1770 – Wien 1827)

Komponist von weltumfassender Bedeutung

Von seinem Vater ausgebildet, trat Ludwig van Beethoven am 26. März 1778 erstmals in einem Kölner Konzert als Pianist auf. Bereits im Alter von dreizehn Jahren – im Juni 1784 – wurde Beethoven als Hoforganist angestellt. Seit 1782 war er mit Franz Gerhard Wegeler (1765-1848) befreundet, der 1792 auch den Kontakt mit der Familie von Breuning in Bonn herstellte, mit der Beethoven zeitlebens verbunden bleiben sollte.

Dieses Bild wurde eigens zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gemalt und ist bisher nicht öffentlich zugänglich.


Gemalt wurde es in diesem Jahr (Anm.: 2020) von einer gebürtigen Koblenzerin: Helena Hass. Titel des Bildes: „Mondscheinsonate“

(mit Buntstiften, Filzmalern und Pastellkreide in der Größe von 30 x 38 cm gestaltet).

Nach einem Medizinstudium in Wien kehrte Franz Gerhard Wegeier nach Bonn zurück. Ab 1794 war er wieder in Wien, wo seit 1792 auch Beethoven lebte. In den folgenden zwei Jahren vertieften sie ihre Freundschaft und es verging kaum ein Tag, an dem sie sich nicht sahen. 1796 siedelte Wegeier nach Bonn über, hielt aber den engen Briefkontakt mit Beethoven aufrecht.

Seit 1807 lebte er mit seiner Familie in Koblenz, wo er als Arzt und preußischer Geheimer- und Regierungs-Medizinalrat überregionale Bedeutung erlangte.

Gemeinsam mit Ferdinand Ries (1784 -1838) veröffentlichte Wegeler 1838 im Koblenzer Karl Baedeker-Verlag das Buch »Biographische Notizen über Ludwig van Beethoven« und damit die erste Biographie des Komponisten. Sein Enkel Julius August Wegeier (1836-1913), wurde Teilhaber der 1794 von Johann Friedrich Deinhard (1772-1827) gegründeten Wein und Sekthandlung in Koblenz. In Ehrenbreitstein, der Geburtsstadt seiner Mutter, war Beethoven nur wenige Male: 1787 auf der Reise nach Wien, 1791 bei einer Reise der Bonner Hofkapelle über Koblenz nach Bad Mergentheim und 1792 erneut auf dem Weg nach Wien. Es wird an einigen Stellen behauptet, dass er am 5.11.1792 im Koblenzer Gasthof »Zur Post« am Entenpfuhl, jenem Gasthof, den Johann Wolfgang von Goethe am gleichen Morgen verlassen hatte, übernachtet haben soll. Dies stimmt allerdings definitiv nicht!

Im März 1795 fand sein erster öffentlicher Auftritt im Wiener Burgtheater statt. Im Januar 1803 erhielt er eine Anstellung als Komponist am „Theater an der Wien“ und wurde 1815 zum Ehrenbürger Wiens erklärt. Seit Februar 1818 zwang ihn die stetig zunehmende Taubheit, Konversationshefte zu benutzen, kleine Notizbücher, die er ständig bei sich führte. Im Dezember 1826 erkrankte Beethoven schwer. Am 22. Februar 1827 diktierte er einen Brief an Schott, in dem er um Zusendung von Rhein- und Moselwein bat. Als die Lieferung am 24. März eintraf, soll Beethoven der Überlieferung nach gesagt haben: »schade, schade, zu spät.« Er verstarb am Spätnachmittag des 26. März. Ludwig van Beethoven komponierte zahlreiche Klavier- und Violinsonaten, Kantaten, Streichquartette, Lieder, die Oper »Fidelio« und steigerte besonders die Symphonie zu höchster Vollendung.