{"id":220,"date":"2024-02-08T21:39:01","date_gmt":"2024-02-08T20:39:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.endkorrektur.de\/Beethoven\/?page_id=220"},"modified":"2024-02-12T16:15:18","modified_gmt":"2024-02-12T15:15:18","slug":"henriette-sontag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/?page_id=220","title":{"rendered":"Henriette Sontag"},"content":{"rendered":"<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4e255be\" data-id=\"4e255be\" data-element_type=\"column\">\n<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n<div class=\"elementor-element elementor-element-97800d1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"97800d1\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n<div class=\"elementor-widget-container\">\n<figure id=\"attachment_488\" aria-describedby=\"caption-attachment-488\" style=\"width: 425px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-488\" src=\"https:\/\/www.endkorrektur.de\/Beethoven\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2-248x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"514\" srcset=\"https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2-248x300.jpeg 248w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2-845x1024.jpeg 845w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2-768x930.jpeg 768w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2-1268x1536.jpeg 1268w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2-1691x2048.jpeg 1691w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2-1140x1381.jpeg 1140w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Henriette-Sontag2.jpeg 1794w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-488\" class=\"wp-caption-text\">Karl Christian Aubel, Bildnis der Sopranistin Henriette Sontag, 1833, Mittelrhein-Museum Koblenz<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Henriette Sontag (1806\u20131854) gilt als eine der ber\u00fchmtesten S\u00e4ngerinnen ihrer Zeit. Sie wurde in Koblenz als Tochter eines dort engagierten Schauspielers geboren. Nach einer Ausbildung in Prag machte sie sich rasch einen Namen, wurde in Wien engagiert und sang 1824 in der Urauff\u00fchrung von Beethovens 9. Sinfonie und der teilweisen Urauff\u00fchrung der <em>Missa Solemnis. <\/em>(Beethoven bedankte sich in einem Brief vom 5. M\u00e4rz 1824 explizit bei ihr \u201ef\u00fcr ihre sch\u00f6ne Mitwirkung\u201c bei diesem Konzert.) Bald wurde \u201edie g\u00f6ttliche Jette\u201c zu einem Star, um den ein Kult getrieben wurde, den man mit den heutigen Medienph\u00e4nomen der Musikszene vergleichen kann. Nicht nur vervielf\u00e4ltigte Bilder, sondern auch echte Andenken wurden fanatisch gesammelt und als Sch\u00e4tze geh\u00fctet. Nachdem \u201edie Sontag\u201c geheiratet hatte, nunmehr Gr\u00e4fin Rossi war, zog sie sich von der B\u00fchne zur\u00fcck \u2013 und musste 1851 wieder zur\u00fcckkehren, nachdem ihr Mann sein Verm\u00f6gen verloren hatte. Sie konnte zwar an ihre alten Erfolge ankn\u00fcpfen, starb aber schon 1854 auf einer Konzertreise in Mexiko an der Cholera.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Bild und Text [leicht ver\u00e4ndert] entnommen aus: Fachbach, J.: \u201e<em>nicht nur allein f\u00fcr diejenigen, so Musik verstehen, sondern f\u00fcr alle und jene, welche nur die Thonkunst lieben<\/em>\u201c \u2013 Musik am Mittelrhein zwischen Hof und B\u00fcrgertum. In: von der Bank, M. [Hrsg.][2020]: Museum Mutter-Beethoven-Haus. Petersberg 2020)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Henriette Sontag (1806\u20131854) gilt als eine der ber\u00fchmtesten S\u00e4ngerinnen ihrer Zeit. Sie wurde in Koblenz als Tochter eines dort engagierten Schauspielers geboren. Nach einer Ausbildung in Prag machte sie sich rasch einen Namen, wurde in Wien engagiert und sang 1824 in der Urauff\u00fchrung von Beethovens 9. Sinfonie und der teilweisen Urauff\u00fchrung der Missa Solemnis. (Beethoven bedankte sich in einem Brief vom 5. M\u00e4rz 1824 explizit bei ihr \u201ef\u00fcr ihre sch\u00f6ne Mitwirkung\u201c bei diesem Konzert.) Bald wurde \u201edie g\u00f6ttliche Jette\u201c zu einem Star, um den ein Kult getrieben wurde, den man mit den heutigen Medienph\u00e4nomen der Musikszene vergleichen kann. Nicht nur vervielf\u00e4ltigte Bilder, sondern auch echte Andenken wurden fanatisch gesammelt und als Sch\u00e4tze geh\u00fctet. Nachdem \u201edie Sontag\u201c geheiratet hatte, nunmehr Gr\u00e4fin Rossi war, zog sie sich von der B\u00fchne zur\u00fcck \u2013 und musste 1851 wieder zur\u00fcckkehren, nachdem ihr Mann sein Verm\u00f6gen verloren hatte. Sie konnte zwar an ihre alten Erfolge ankn\u00fcpfen, starb aber schon 1854 auf einer Konzertreise in Mexiko an der Cholera. 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