{"id":116,"date":"2021-11-27T17:35:21","date_gmt":"2021-11-27T16:35:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.endkorrektur.de\/Beethoven\/?page_id=116"},"modified":"2026-01-23T18:26:26","modified_gmt":"2026-01-23T17:26:26","slug":"neuerwerbungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/?page_id=116","title":{"rendered":"Neuerwerbungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-image-588 aligncenter\" style=\"text-align: center;\"><strong>Rekonstruktion eines historischen Damenkleides <\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-image-588 aligncenter\" style=\"text-align: center;\"><strong>nach Vorlagen aus der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-image-588 aligncenter\" style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1256 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Damenkleid_-IMG_4444-1024x909.png\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Damenkleid_-IMG_4444-1024x909.png 1024w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Damenkleid_-IMG_4444-300x266.png 300w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Damenkleid_-IMG_4444-768x682.png 768w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Damenkleid_-IMG_4444-1536x1363.png 1536w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Damenkleid_-IMG_4444-2048x1818.png 2048w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Damenkleid_-IMG_4444-1140x1012.png 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/p>\n<p>Maria Magdalena van Beethoven liebte sch\u00f6ne Kleider und besa\u00df eine elegante Garderobe. Daran erinnerte sich zumindest C\u00e4cilie Fischer (1762-1845), die lange Jahre im selben Haus wie sie lebte und in engem Kontakt zu ihr und ihrer Familie stand.<\/p>\n<p>Diese Tatsache hat die Freunde und F\u00f6rderer des Mutter-Beethoven-Hauses dazu angeregt, die Rekonstruktion eines festlichen Kleides in Auftrag zu geben, das denjenigen entsprechen sollte, die Beethovens Mutter besessen hat.<\/p>\n<p>Die Anfertigung des Kleides, der Unterkleidung und der Haube \u00fcbernahm Dr. Beate Marks-Han\u00dfen, Purpurvilla, Bonn. Dabei orientierte sie sich an Darstellungen aus Bonn und Koblenz, die in der 2. H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts entstanden \u2013 so etwa an einem Portrait der Anna Ries, die mit Ludwig van Beethovens Geigenlehrer verheiratet war. Aber auch ein Schattenriss, der Helene und Eleonore von Breuning zeigt, und ein Bildnis der Ehefrau des Jakob von D\u00fcsseldorf, das im Untergeschoss des Museums zu sehen ist, dienten als Vorlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das so entstandene, im Museum Mutter-Beethoven-Haus ausgestellte Ensemble besteht aus einem Kleid im Typ der sogenannten \u201eRobe \u00e0 l\u2019anglaise\u201c (Kleid englischer Art), wie sie zu Lebzeiten Maria Magdalena van Beethovens von Damen aus dem Adel und dem gehobenen B\u00fcrgertum getragen wurde, und einer Organza-Haube mit gro\u00dfen Schleifen und Satin-B\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Aber nicht nur das Obergewand, sondern auch die Unterkleidung entspricht ganz historischen Vorbildern aus der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. \u00dcber einem Hemd trug man ein Mieder (Schn\u00fcrbrust) sowie zwei \u00fcppige Unterr\u00f6cke. Und auch auf eine Besonderheit der \u201eRobe \u00e0 l\u2019anglaise\u201c, den \u201eCul de Paris\u201c (das hei\u00dft\u00a0 das Aufbauschen des Kleides auf der K\u00f6rperr\u00fcckseite durch zwei unter den R\u00f6cken getragene Polster), wurde nicht verzichtet. \u00a0Diese Kleidungsst\u00fccke sind allerdings nur bei speziellen Vorf\u00fchrungen im Museum zu sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(<a href=\"http:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/PDF\/Rekonstruktion eines historischen Damenkleides 2.pdf\">HIER<\/a> gibt es weitere Fotos der Neuerwerbung)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"wp-image-588 aligncenter\" style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-588 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.endkorrektur.de\/Beethoven\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Neuerwerbung-Barockes-Wohnhaus-300x242.jpg\" alt=\"\" width=\"471\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Neuerwerbung-Barockes-Wohnhaus-300x242.jpg 300w, https:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Neuerwerbung-Barockes-Wohnhaus.jpg 633w\" sizes=\"auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Barockes Wohnhaus in Ehrenbreitstein (Helfensteinstr. 86 \/Ecke Humboldtstr.) Ehemals Wohnhaus des Komponisten und Kirchenmusikers Josef Buschmann (1893\u20131966). \u00d6l, Mitte 19. Jahrhundert, sp\u00e4ter aufgezogen auf Hartfaserplatte 18 x 24 cm. Ersteigert durch M. Diehl bei Auktionshaus Lux, Koblenz, 17.\/18.3.2023, Ausrufpreis: 80,00 Euro.<\/p>\n<p>Mittelrhein-Museum Koblenz \u2013 Inv.-Nr: noch fehlend<\/p>\n<p>(Dauerleihgabe der F\u00f6rderer des Mutter-Beethoven-Hauses)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Weitere neue Exponate finden Sie <a href=\"http:\/\/www.mutter-beethoven-haus.de\/PDF\/2024_02_01_Neue Exponate.pdf\">HIER.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rekonstruktion eines historischen Damenkleides nach Vorlagen aus der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts Maria Magdalena van Beethoven liebte sch\u00f6ne Kleider und besa\u00df eine elegante Garderobe. 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Das so entstandene, im Museum Mutter-Beethoven-Haus ausgestellte Ensemble besteht aus einem Kleid im Typ der sogenannten \u201eRobe \u00e0 l\u2019anglaise\u201c (Kleid englischer Art), wie sie zu Lebzeiten Maria Magdalena van Beethovens von Damen aus dem Adel und dem gehobenen B\u00fcrgertum getragen wurde, und einer Organza-Haube mit gro\u00dfen Schleifen und Satin-B\u00e4ndern. Aber nicht nur das Obergewand, sondern auch die Unterkleidung entspricht ganz historischen Vorbildern aus der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. \u00dcber einem Hemd trug man ein Mieder (Schn\u00fcrbrust) sowie zwei \u00fcppige Unterr\u00f6cke. 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